Blackout? Funk-Alarmanlagen bleiben aktiv – dank Batteriebetrieb
Ja – moderne Funk-Alarmanlagen von Stürmer-Alarm funktionieren auch bei Stromausfall zuverlässig, weil alle Melder und Komponenten batteriebetrieben sind und über Jahre autark arbeiten.
Stromausfall in Berlin – und was ist mit meiner Alarmanlage?
Der Stromausfall in Berlin war für viele ein Schock und hat eine zentrale Frage aufgeworfen: „Bin ich noch sicher, wenn plötzlich alles dunkel ist?“ Genau hier zeigen moderne Funk-Alarmanlagen ihre Stärke: Sie sind nicht vom Hausstrom abhängig und sichern Ihr Objekt auch dann, wenn der Rest der Straße ohne Licht und Internet dasteht. Entscheidend ist, dass die Alarmanlage als eigenständiges Sicherheitssystem konzipiert ist, das sich nicht von einem simplen Stromausfall aushebeln lässt.
Warum die Alarmanlage trotz Blackout weiter schützt
Funk-Alarmanlagen von Stürmer-Alarm bestehen aus vielen einzelnen Komponenten, die per Funk miteinander kommunizieren – etwa Tür- und Fensterkontakte, Bewegungsmelder, Rauchmelder und Außensirenen. Diese Bausteine sind batteriebetrieben und arbeiten über mehrere Jahre hinweg autark, ohne auf die Steckdose angewiesen zu sein. Fällt der Strom aus, bleiben die Melder aktiv, melden Bewegungen oder das Öffnen von Türen und Fenstern und lösen wie gewohnt Alarm aus.
Auch die Zentrale selbst ist so ausgelegt, dass sie bei einem Stromausfall weiterarbeiten kann. Je nach Systemarchitektur stehen Pufferbatterien oder Akkus zur Verfügung, die die Versorgung für einen definierten Zeitraum übernehmen. So bleibt das Gesamtsystem funktionsfähig, während andere elektrische Einrichtungen im Gebäude längst stillstehen.
Was passiert konkret im Alarmfall ohne Strom?
Kommt es während eines Stromausfalls zu einem Einbruchsversuch, erkennt die Funk-Alarmanlage diesen Vorgang genauso wie im Normalbetrieb. Öffnet jemand ein gesichertes Fenster oder bewegt sich unbefugt durch überwachte Bereiche, senden die Melder ihr Signal an die Zentrale. Diese wertet das Ereignis aus und aktiviert die Sirenen, die akustisch und optisch Alarm geben – nach außen abschreckend, nach innen warnend.
Je nach Ausstattung kann zusätzlich eine Meldung an externe Stellen erfolgen, zum Beispiel über Mobilfunkmodule. Solange das Mobilfunknetz verfügbar ist, können so Wachunternehmen, Sicherheitsdienste oder hinterlegte Kontaktpersonen informiert werden. Die Alarmanlage bleibt damit auch im Blackout ein aktiver Bestandteil Ihres Sicherheitskonzepts.
So stellen Sie sicher, dass Ihr System bereit ist
Damit Ihre Anlage im Ernstfall zuverlässig arbeitet, lohnt sich ein kurzer Blick auf die Grundlagen. Wichtig ist, dass die Batterien der Melder regelmäßig geprüft und rechtzeitig gewechselt werden, bevor die Kapazität zur Neige geht. Viele Systeme melden schwache Batterien automatisch, sodass Wartung planbar bleibt und Überraschungen vermieden werden.
Darüber hinaus empfiehlt sich eine regelmäßige fachmännische Überprüfung des gesamten Systems. Dabei werden Funkreichweiten, Auslösung, Sirenenfunktion und Notstromversorgung getestet. Für Hausbesitzer und Unternehmen bedeutet das: Sie können sich darauf verlassen, dass ihre Immobilie auch dann geschützt ist, wenn der Strom ausfällt – und müssen nicht im Dunkeln darüber rätseln, ob die Alarmanlage „noch etwas macht“.
Welche Komponenten bei Stromausfall schützen
Auch im Fall eines Stromausfalls arbeiten zentrale Sicherheitsbausteine weiter:
- Öffnungsmelder an Türen und Fenstern, die unbefugtes Öffnen sofort per Funk melden.
- Funk-Bewegungsmelder im Innen- und Außenbereich, die Eindringlinge detektieren, während Kleintiere und Umgebungseinflüsse weitgehend ausgeblendet werden, um Fehlalarme zu vermeiden.
- Funk-Außensirenen, die akustisch und optisch alarmieren und Einbrecher abschrecken.
- Funk-Brand- und Wärmemelder, die lebensgefährlichen Brandrauch und plötzliche Temperaturanstiege erkennen und über mehrere Etagen hinweg gemeinsam alarmieren.
Je nach Konfiguration kann zudem ein Funk-Telefonwählgerät auch bei Netzproblemen weiter alarmieren, zum Beispiel ein Bewachungsunternehmen oder definierte Kontaktpersonen, sofern Mobilfunk bzw. Internet verfügbar sind.
Was Kunden jetzt konkret tun können
Damit Ihre Alarmanlage Sie im Ernstfall optimal schützt, empfehlen sich einige einfache Schritte:
- Batteriestand prüfen: Lassen Sie bei der turnusmäßigen Wartung kontrollieren, ob alle Batterien noch ausreichende Reserven haben.
- Wartungsvertrag nutzen: Regelmäßige fachmännische Überprüfung stellt sicher, dass Funkverbindungen, Melder und Sirenen zuverlässig arbeiten.
- Szenarien durchspielen: Überlegen Sie, wie Sie und Ihre Familie oder Mitarbeiter bei Stromausfall handeln – wer prüft was, wer informiert wen.
- Beratung einholen: Wer noch keine Funk-Alarmanlage hat oder sein System erweitern möchte, kann sich ein individuelles Sicherheitskonzept für Wohnung, Haus oder Betrieb erstellen lassen.
So wird aus der Verunsicherung nach einem Stromausfall eine sinnvolle Gelegenheit, die eigene Sicherheit auf den Prüfstand zu stellen – mit einem System, das nicht vom nächsten Lichtschalter abhängt.